Sandkorngefühl: Das kann ins Auge gehen
Trockene Augen
Das „Trockene Auge“ als häufigstes Augenleiden
= zurück zur Übersicht
Genauso vielfältig wie die Symptome sind die Ursachen, weshalb das Trockene Auge auftreten kann.
Bildschirmarbeit, Klimaanlagen, Kontaktlinsen, Umweltbelastungen und eine ungenügende Aufnahme an Omega-3-Fettsäuren können eine Rolle bei der Entstehung des Trockenen Auges spielen. Auch weitere Faktoren, wie zum Beispiel eine nachlassende Tränenproduktion in den Wechseljahren oder im Alter, können zu diesen Problemen führen.
Mit guten Tränenersatzmitteln wird das Ziel verfolgt, die Symptome zu lindern und eine Normalisierung der Augenoberfläche zu erreichen. Da jedoch nur 8% der Betroffenen Störungen der wässrigen Schicht des Tränenfilms aufweisen ist es wichtig zu wissen, in welcher Schicht Probleme auftreten.
Bei rund 80% der Betroffenen wird das Trockene Auge durch eine Störung der Lipidschicht hervorgerufen. Das ist die äusserste Schicht des Tränenfilms, welche die darunter liegende wässrige Schicht eigentlich schützen sollte. Ist die Lipidschicht gestört, verdunstet die Tränenschicht schneller oder fliesst als Träne über den Lidrand ab.
![]() |
Nicht in jedem Fall sind Augentropfen das Mittel der Wahl. Oft verbessert sich die Situation auch durch eine ausgewogene Ernährung mit viel Omega-3-Fettsäuren und ausreichender Flüssigkeitseinnahme (2-3 Liter pro Tag). Bei Kontaktlinsenträgern kann der Wechsel auf ein anderes Produkt massive Linderung bringen. Eine Individuelle Empfehlung geeigneter Massnahmen erhalten Sie beim spezialisierten Augenoptiker oder bei Ihrem Augenarzt nach einer detaillierten Analyse Ihres Tränenfilms. |
| Daniel Gallati beim untersuchen des Tränenfilms. |
Das können Sie selbst für Ihre
Augen tun ![]()